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Bericht über die Hessischen Meisterschaften 2010Hier ist der Ball eckigWiesbadener Tagblatt 01.06.2010 - AARBERGEN Von Sabine Posse WETTKAMPF Hessen-Meisterschaft im Tipp-Kick in Michelbach Hoch konzentriert und nervenstark stehen sich die beiden Spieler gegenüber, ein Klicken ertönt, Tor. Als Teil des BSC Michelbach richtete der Tipp-Kick-Club Taunus die zuletzt im Jahr 1991 ausgetragenen Hessischen Einzelmeisterschaften im Tipp-Kick neu aus. Insgesamt 36 Spieler, davon sechs aus Michelbach und zwei aus Hohenstein, kämpften in der Kirchfeldhalle in Michelbach um Pokale und Punkte, um möglichst hohe Platzierungen in der Deutschen Turnierrangliste zu erzielen. Acht Runden wurden nach „Schweizer System“ gespielt, einem Turniermodus, der die Teilnahme von blutigen Anfängern und Semi-Profis ebenso gewährleistet, wie der Tipp-Kick-Prominenz „BTK La Ultima“ von der Bergstraße und Bundesligaclub TKC Gallus Frankfurt. Aber auch aus Heppenheim, Mainz Düsseldorf und dem 500 Kilometer weit entfernten Panzing (Niederbayern) kamen Teilnehmer angereist, bewiesen ihr großes Interesse an den Meisterschaften und lobten besonders den reibungslosen, organisatorischen Ablauf. Bereits über das Pfingstwochenende hatten Rene Kühnl und Lazi Schicker sieben der insgesamt 15 Turnierplatten als Vorgabe des Deutschen-Tipp-Kick-Verbandes hergestellt. Jede Turnierplatte besitzt ein Spielfeld von 106 Zentimetern Länge und 70 Zentimetern Breite. Flache Filzunterlagen sorgen für präzise Schüsse. „Viele kennen Tipp-Kick noch aus ihrer Kindheit“, erzählt Steffen Abram vom TKC Taunus. „In den letzten Jahren hat es wieder stark an Popularität gewonnen.“ Inzwischen seien der Fantasie in punkto Zubehör keine Grenzen mehr gesetzt - jeder bringe eigene Schräubchen und Werkzeug mit. Die Figuren, die in handlichen Holzkästchen aufbewahrt werden bestehen aus Edelstahl, teilweise werden Beine angefeilt, ausgetauscht oder Stahlanschläge eingebaut, um besondere Schusstechniken zu ermöglichen. Allerdings sind den Veränderungen an Original-Kickers durch das DTKV-Regelwerk auch Grenzen gesetzt. Die Spielfiguren sind erschwinglich, in der Semi-Profi-Ausführung kosten sie rund 20 Euro pro Stück. Ein Torwart und höchstens vier unterschiedliche Feldspieler gehören zu einer Mannschaft, aber immer nur ein Kicker darf sich auf dem Feld aufhalten. Das Spiel besteht aus zwei Halbzeiten zu jeweils fünf Minuten mit einem schwarz-weißen, eckigen Ball. Ihn mit der Hand zu berühren bedeutet eine Regelwidrigkeit, die mit Freistoß oder Elfmeter geahndet wird. Die Ergebnisse werden von Schiedsrichtern festgehalten und auf einem Monitor übertragen. Bei Kaffee und Kuchen tauschen sich die Teilnehmer zwischendurch aus: „Gut gehalten. Viel zu langsam.“ Schließlich steht nach einem spannenden Finale der Sieger fest: Alexander Becker wird Hessischer Einzelmeister. Den zweiten und dritten Platz belegen Thomas Hester und Stefan Biehl. Alle Drei sind Spieler des TKC Gallus Frankfurt. Kevin Jenisch, Hessischer Meister der U16 kommt aus dem Taunus. Der zweite Platz geht an Leon Baar, der Dritte an Noah Schicker. Für die bereits in der Vorrunde ausgeschiedenen Spieler konnte nach einer Wertung durch k.o-System, Joshua Schicker vom BSC Michelbach den Lucky Looser Pokal vor Martin Roth von BTK La Ultima mit nach Hause nehmen.
Quelle: http://www.wiesbadener-tagblatt.de/region/untertaunus/aarbergen/8970510.htm |
16.12.2009 - Remseck WocheBericht vom "Superspieltag" in Remseck (Quelle: 16.12.2009 - Remseck Woche) Klick auf das Bild um es zu Vergrößern oder HIER 03.01.2005 - SEQuelle: Starkenburger Echo, erschienen am 03. Januar 2005, Autor: Dirk Rosenberger Hier kommt Ihr zur lesbaren PDF-Textausgabe des Artikels *klick* |
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